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Mediadaten

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News

Die preisgekrönte digitale Gesundheitsplattform dacadoo steigert die Nutzer-Erlebnisse weiter

Zürich und München – dacadoo, die preisgekrönte digitale Gesundheitsplattform aus der Schweiz, hat heute die Partnerschaft mit dem globalen Design- und Strategieunternehmen frog bekannt gegeben, um Nutzer-Erlebnisse der nächsten Plattformgeneration bereits 2018 anzubieten.

dacadoo ist ein innovatives, global tägiges Technologieunternehmen, das eine führende Rolle bei der digitalen Transformation im Gesundheitsbereich spielt, indem es die digitale Gesundheitsplattform dacadoo entwickelt und betreibt. dacadoo hilft den Nutzerinnen und Nutzern, sich ihren individuellen Zielen entsprechend auf einfache, unterhaltsame Art und Weise zu bewegen, zu trainieren und zu ernähren. Um sie zu motivieren, aktiv ihre Gesundheit zu fördern, werden Techniken von Online-Spielen, Community-Elemente von Social Media und Künstliche Intelligenz eingesetzt, um automatisch Feedback zu geben. Der patentierte Gesundheitsindex von dacadoo hilft, das Verständnis für Gesundheitsfragen zu wecken und motiviert auf spielerische Weise zu mehr Bewegung. dacadoo versteht und spricht 11 Sprachen und wird erstens unter dem Label dacadoo angeboten, zweitens als Dienstleistung für Lebensversicherungen und Organisationen, die im Gesundheits- und Wellness-Bereich tätig sind, drittens als Element der innerbetrieblichen Gesundheitsförderung grosser und mittlerer Unternehmen.

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Sensortechnik und Online-Analytik vertiefen das Prozessverständnis

Fast 200 Expertinnen und Experten von Hochschule und Industrie trafen sich am 7./8. September 2017 zur BioTech an der ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Wädenswil. Im Mittelpunkt dieser Fachtagung stand die Frage, wie die Online-Analytik das Verständnis von biotechnologischen und chemischen Prozessen vertiefen kann. 

Sensoren und andere prozessanalytische Methoden leisten heute einen unverzichtbaren Beitrag an eine effiziente und sichere Produktion. In pharmazeutischen oder chemischen Produktionsprozessen müssen wichtige Parameter in Echtzeit gemessen werden, damit die Prozessüberwachung und -regelung jederzeit gewährleistet ist. An der BioTech 2017 wurde dieses Thema aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. Hersteller von Sensoren und Instrumenten, Vertreter von Hochschulen sowie Anwenderinnen aus  der Prozessindustrie diskutierten ihre Sicht auf aktuelle Entwicklungen in der Sensortechnik und der Online-Analytik. 

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Laborscope Aktuell

Der «Humanity in Science Award» 2017 wird bei KNAUER verliehen

Der mit 25 Tausend US-Dollar dotierte «Humanity in Science Award» ist ein internationaler Forschungspreis, der jüngere Meilensteine der Wissenschaft auszeichnet, die für das Wohlergehen der Menschen eine merkliche Verbesserung bewirken können.
Der Preis wurde 2014 von der Fachzeitschrift «The Analytical Scientist» ins Leben gerufen und wird seitdem jährlich mit Unterstützung eines Industriepartners verliehen. Partner ist in diesem Jahr der Berliner Labormessgerätehersteller KNAUER Wissenschaftliche Geräte GmbH, der 2017 sein 55. Firmenjubiläum begeht. Der Preis wird daher am 2. Oktober in Berlin im Rahmen der KNAUER Jubiläumsfeier überreicht werden, an der führende Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Politik und der Laborbranche teilnehmen werden.

 

www.humanityinscienceaward.com
www.knauer.net

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Schlauchpumpe Quantum mit Single-Use-Technologie

Watson-Marlow präsentiert Quantum, eine Schlauchpumpe mit der patentierten ReNu-SU-(Single-Use)-Kassettentechnologie für Einsätze im Single-Use Downstream-Processing, insbesondere die Tangentialflussfiltration (TFF), Virusfiltration und Hochleistungsflüssigkeitschromatographie (HPLC).

Quantum bietet maximale Präzision und einen streng linearen Förderstrom über den gesamten Single-Use-Druckbereich von 3 bar bei einer Fördermenge von bis zu 20 Litern pro Minute sowie einer Pulsation von nachweisbar nur +/- 0,12 bar – deutlich weniger als bei anderen Pumpen. Sie bietet geringe Scherkräfte und einen Drehzahl-Regelbereich von 4000:1 und erlaubt es so bei Mikro- und Ultrafiltrationsanwendungen den Transmembrandruck konstant zu halten.

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Biotechnologie

Möglicher Ansatz für neue Antibiotika entdeckt

Zwei Forschungsteams aus Bern und Zürich haben eine neue Methode entwickelt, um einen Einblick in einen bislang kaum erforschten Teil der bakteriellen Proteinherstellung zu erhalten. Die Resultate könnten bei der Entwicklung neuer Antibiotika helfen.

Ribosomen sind die «Fabriken» der Zelle und für die Produktion von Proteinen zuständig. Sie entsprechen einer komplexen Maschinerie aus ribosomalen RNA-Molekülen und diversen ribosomalen Proteinen. So lange diese Fabriken funktionieren, werden tief im Zentrum des Molekülkomplexes unablässig Aminosäuren zu Proteinketten zusammengesetzt, die sich allmählich durch den sogenannten Ribosomal Exit Tunnel herauswinden. Manchmal allerdings kommt das «Montageband» ins Stocken. Die Proteine bleiben im Exit-Tunnel stecken und die ganze Maschinerie wird blockiert.

Der Vorgang, mit dem englischen «Stalling» bezeichnet, wird schnell bedrohlich für die Zelle, wenn viele Ribosomen betroffen sind. Aus diesem Grund ist Stalling eine effiziente Strategie von Antibiotika, um Bakterien-Zellen abzu
töten. Über die Hälfte der natürlich vorkommenden Antibiotika zielt auf die Ribosomen ab. Ein vielversprechender Weg zur Entwicklung neuer Wirkstoffe führt deshalb über die Analyse des Mechanismus, wo und wie genau diese Antibiotika die Proteinfabrik zum Stillstand bringen. Dies ist nötig, um die weltweit zunehmenden multiresistenten Keime zu bekämpfen, die sich aus einem breiten und häufig unangemessenen Einsatz von Antibiotika bei Mensch und Tier ergeben. «Es braucht daher einen gezielten Einsatz von neuen Antibiotika, um diese Resistenzen umgehen zu können», sagt Prof. Norbert Polacek vom Departement Chemie und Biochemie der Universität Bern und Gruppenleiter im Nationalen Forschungsschwerpunkt «RNA & Disease». Gemeinsam mit der Gruppe von Prof. Jonathan Hall vom Departement für Chemie und angewandte Biowissenschaften der ETH Zürich hat er nun einen möglichen Ansatz für neue Antibiotika entdeckt. Die Studie wurde im Fachjournal «Nucleic Acids Research» publiziert.

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Aus der Praxis

Lebensmittelsicherheit – ein Thema, zahlreiche Anforderungen, individuelle Lösungen

Salmonellen in Käse oder Pralinen, Pferdefleisch statt dem auf der Verpackung angegebenen Rind, giftiges Arsen in Reis oder hohe Quecksilbergehalte in Fisch — Lebensmittelskandale und Warnungen von Verbraucherbehörden schrecken uns immer wieder auf. Die Qualität und Sicherheit von Lebensmitteln betrifft uns unmittelbar. Dabei hat Lebensmittelsicherheit viele Aspekte. Es geht nicht nur darum sicherzustellen, dass Lebensmittel frei von krankmachenden Keimen und giftigen Substanzen sind, sondern auch um deren Nährwert und Herkunft – ist eine ausreichende Versorgung mit Mako- und Mikronährstoffen sichergestellt und enthalten die Produkte, die wir kaufen tatsächlich das was auf der Verpackung versprochen wird.

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Aus der Forschung

Biosprit aus Abfällen

Zeolith-Katalysatoren ebnen den Weg für dezentrale chemische Prozesse

Sprit aus Abfall? Ist machbar. Doch Biomüll in Treibstoffe umzuwandeln, ist bisher kaum konkurrenzfähig. Zu hohe Temperaturen und zu viel Energie sind nötig. Mit einem neuen Katalysatorkonzept ist es Forscherinnen und Forschern der Technischen Universität München (TUM) jetzt gelungen, Temperatur und Energiebedarf eines wichtigen Schrittes im chemischen Prozess entscheidend zu senken. Der Trick: Die Reaktion findet auf engstem Raum, im Inneren von Zeolith-Kristallen statt.

Immer mehr Strom wird dezentral erzeugt – durch Windräder, Wasserkraft und Solaranlagen. «Da liegt es nahe, auch die Chemieproduktion zu dezentralisieren», meint Prof. Johannes Lercher, der an der TU München den Lehrstuhl für Technische Chemie II leitet. «Theoretisch könnte jede Gemeinde ihren eigenen Sprit oder ihren eigenen Dünger herstellen.»
Bisher ist dies nicht möglich, weil chemische Prozesse viel Energie benötigen – mehr als die regenerativen Energiequellen vor Ort liefern. «Wir haben uns daher das Ziel gesetzt, durch neue Prozesse die Voraussetzungen für eine dezentrale chemische Produktion zu schaffen, die durch alternative Energiequellen gespeist werden kann», erklärt der Chemiker, der in Personalunion Direktor des amerikanischen Institute for Integrated Catalysis an Pacific Northwest National Laboratory ist.
Eine Grundlage für die Wende in der chemischen Produktion hat sein Team jetzt geschaffen: Im Labor konnten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zeigen, dass sich mit Hilfe von Zeolith-Kristallen in wässriger Lösung die zur Spaltung von Kohlenstoff-Sauerstoff Bindungen notwendige Temperatur drastisch senken lässt. Zeolith-Katalysatoren beschleunigen den Prozess darüber hinaus erheblich.

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Agenda

Von Apfel bis Zement - Moderne Labormethoden der Analytik

Gemeinsames Anwenderseminar von RETSCH, ELTRA und CEM für die Lebensmittel- & Umweltanalytik und Prozesskontrolle im Herbst 2017 in der Schweiz

Das bewährte und erfolgreiche Praxisseminar vermittelt einen umfassenden Überblick von der analysenneutralen Probenvorbereitung über die neuartige beschleunigte Lösemittel Extraktion unter Druck, Feuchtebestimmung, Hydrolyse, Fett- und Eiweißgehalt, Glühverlust und Analyse von Nichtmetallen bis zum Aufschluss, sowie moderne Analysemethoden im Bereich Lebens- und Futtermittel, Böden, Schlämme, Erze und Metalle.

Eine Geräteausstellung, Aufbereitung von mitgebrachten Probenmaterial und die Möglichkeit, mit den Spezialisten vor Ort Ihre Applikationen zu diskutieren, sind ebenfalls ein fester Bestandteil der Veranstaltung.

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Neues Konzept der Mikrowellenaufschlüsse für Pharmaproben zur ICH Q3D Analytik

Ende Dezember 2014 hat die ICH auf ihrer Website die finale Version der ICH Q3D „Guideline for Elemental Impurities“ veröffentlicht. Die Leitlinie zu metallischen Verunreinigungen in Arzneimitteln ist als folgerichtige Ergänzung zu den Dokumenten ICH Q3A (Impurities in New Drug Substances), ICH Q3B (Impurities in New Drug Products) und ICH Q3C (Guideline for Residual Solvents) zu sehen. Diese neue Richtlinie erfordert einen Säureaufschluss der pharmazeutischen Proben, gefolgt von der spektrometrischen Messung der Elementgehalte.

CEM hat mit den neuen iPrep Hochtemperatur-Aufschlussbehältern im Mikrowellen-Druckaufschlussgerät Mars 6 iWave eine Neuentwicklung vorgestellt, die speziell für die Fragestellungen der Pharmaindustrie geeignet ist. Bei Temperaturen von bis zu 300 °C können in kurzer Zeit schwierige aromatische Ringstrukturen restkohlenstofffrei aufgeschlossen werden. Außerdem können extrem hohe Einwaagen von kohlenstoffreichen Proben, wie z. B. Fischölkapseln von bis zu 2 g problemlos im iPrep/Mars 6iWave aufgeschlossen werden. Die beigefügte Applikationsbeschreibung erläutert diese neuartige Technologie und ihre Möglichkeiten.

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