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News

Eröffnung des umgebauten internationalen Bayer-Sitzes in Basel: Investitionen von rund 20 Millionen Euro schaffen optimales Arbeitsumfeld

Bayer in Basel wächst rasant: Die Zahl der Mitarbeitenden ist heute sechsmal höher als bei der Gründung des Unternehmens im Jahr 2005. Diese positive Entwicklung und das geplante künftige Wachstum veranlassten Bayer Basel, den Standort in Basel komplett umzubauen. Die Investitionen von rund 20 Millionen Euro verbessern das Arbeitsumfeld und die Arbeitsabläufe und sie ermöglichen mehr Teamwork, Flexibilität, Freiräume, Kommunikation und Kreativität in einem internationalen Umfeld. Die Mitarbeitenden von Bayer Basel feiern die Eröffnung des Umbaus am 23. Juni gemeinsam mit ihren Angehörigen.

Innerhalb von zwölf Jahren wuchs Bayer in Basel von 120 auf heute 750 Mitarbeitende. Das Unternehmen geht davon aus, dass diese Entwicklung auch in den kommenden Jahren weiter anhält und rechnet mit rund 100 neuen Mitarbeitenden pro Jahr. Die relativ junge Belegschaft stammt aus rund 60 Nationen und weist ein Durchschnittsalter von ca. 40 Jahren sowie ein ausgeglichenes Verhältnis von weiblichen und männlichen Kollegen auf. In Basel sind der globale Hauptsitz der Division Consumer Health, die Pharmabereiche Onkologie, Ophthalmologie und Hämatologie sowie die Support-Funktionen für alle Bayer-Gesellschaften in der Schweiz angesiedelt.

Grosszügig, offen und lichtdurchflutet

Als Reaktion auf das Wachstum hat Bayer Basel den ganzen Innenraum der beiden Gebäude Peter-Merian-Haus 82 und 84 komplett umgebaut und dafür rund 20 Millionen Euro investiert. «Ich bin begeistert vom Ergebnis», sagt Dr. Felix Reiff, CEO von Bayer in Basel. «Das Unternehmen ist ein interessanter Arbeitgeber für ambitionierte nationale und internationale Talente, die verantwortungsvolle Aufgaben suchen. Bayer bietet dabei ausgezeichnete Möglichkeiten für die persönliche Weiterentwicklung in einem weltweit anerkannten Life-Science Cluster im Raum Basel.»

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Schub für die Zürcher Biomedizin

Norbert Staub

Die Helmut Horten Stiftung unterstützt den Medizin-Hub Zürich seit vielen Jahren. Eine neue Donation an die ETH ermöglicht jetzt eine substanzielle Stärkung der Gesundheits-«Achse» Zürich-Tessin.

Der Name Helmut Horten hat in der Schweizer Medizin einen klingenden Namen: Zweck der vom deutschen Warenhaus-Pionier Helmut Horten 1971 gegründeten Stiftung ist die Förderung des Gesundheitswesens durch Zuwendungen an medizinische Forschungs- und Lehrinstitutionen. Der Schwerpunkt der Stiftungstätigkeit liegt in der Schweiz. Seit ihrer Gründung hat die Stiftung 120 Millionen Franken ausgeschüttet.

Davon sind 68 Millionen zur ETH, zur Universität und zum Unispital geflossen. Diese Mittel gingen einerseits an das Horten Zentrum, das klinisch-medizinische Informationen aus wissenschaftlichen Studien für die Praxis aufbereitet und dieser zur Verfügung stellt. Die beiden Hochschulen erhielten hauptsächlich Anschubfinanzierungen für junge Forschende - vom Doktoranden bis zur jungen Professorin - sowie für Ärztinnen und Ärzte.

Sechs Millionen für die Humane Immunologie

Dank der neusten Förderung kann die ETH die Biomedizin erneut ausbauen: Die Stiftung hat sechs Millionen Franken investiert für zwei ETH Professuren: die Nachfolge des kürzlich emeritierten Antonio Lanzavecchia, ETH-Professor für Humane Immunologie am Institute for Research in Biomedicine IRB der Università della Svizzera Italiana, sowie für eine neue Assistenzprofessur an der ETH Zürich.

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Laborscope Aktuell

Endress+Hauser baut US-Fertigung aus

Gruppe erweitert Produktion von Raman-Analysatoren und errichtet neues Werk für Temperaturmesstechnik

Der Mess- und Automatisierungstechnik-Spezialist Endress+Hauser hat seine Fertigung in den Vereinigten Staaten weiter ausgebaut. In Ann Arbor/Michigan erweiterte das Unternehmen für 9 Millionen US-Dollar die Produktion von Raman-Analysatoren; in Greenwood/Indiana entstand für 8 Millionen US-Dollar ein neues Werk für Temperaturmesstechnik.

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Laborscope Farbe

FLIR präsentiert mobiles FLIR Griffin G510 Gaschromatograph-Massenspektrometer zum Erkennen chemischer Gefahrenstoffe

Integrierter Prüfmodus und Flüssigkeitsinjektor ermöglichen die Vor-Ort-Analyse von festen, flüssigen und gasförmigen Gefahrenstoffen

FLIR Systems, Inc. (NASDAQ: FLIR) hat mit dem Griffin G510 Gaschromatograph-Massenspektrometer (GC/MS) sein erstes mobil einsetzbares Messinstrument zum Erkennen chemischer Substanzen vorgestellt. Mit dem FLIR Griffin G510 können militärische und zivile Einsatzkräfte chemische Gefahrenstoffe in allen Aggregatzuständen – fest, flüssig und gasförmig – schnell vor Ort erkennen. Das vielseitige Griffin G510 ist der erste Vertreter einer neuen Generation mobil einsetzbarer Gaschromatographen mit Massenspektrometer (GC/MS), der mit seinen integrierten Probeneinlässen die Vor-Ort-Analyse vereinfacht und mit seiner hochwertigen technischen Ausstattung präzise und aussagekräftige Antworten in Laborqualität liefert.

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Biotechnologie

Wie Killerzellen Tumoren den Garaus machen

Die Immuntherapie bei Krebs feiert erste Erfolge – bei den ihr zugrundeliegenden Wirkmechanismen gibt es jedoch noch viele Wissenslücken. ETH-Forschende zeigen nun bei Mäusen mit Weichteiltumoren, wie körpereigene Killerzellen die Tumore anhand von Schläfer-Viren im Genom aufspüren.

Fabio Bergamin

F8-TNF heisst der vielversprechende Wirkstoff. In die Blutbahn injiziert, lockt er Killerzellen des körpereigenen Immunsystems zu Weichteilkrebsgeschwüren (Sarkomen), worauf die Killerzellen den Tumoren den Garaus machen. Forschende der ETH Zürich unter der Leitung von Dario Neri, Professor am Institut für Pharmazeutische Wissenschaften, haben F8-TNF vor vier Jahren entwickelt. In der Zwischenzeit konnten sie zeigen, dass er in Kombination mit einem Chemotherapeutikum in Mäusen Sarkome komplett heilen kann. Eine solche Heilung ist mit dem Chemotherapeutikum alleine oder mit anderen Therapieansätzen nicht möglich. Ein mit F8-TNF eng verwandter Wirkstoff wird mittlerweile im Rahmen von klinischen Studien bei Menschen getestet.

Das aus zwei Untereinheiten bestehende F8-TNF-Molekül arbeitet ähnlich wie ein Ladendetektiv: So wie ein Detektiv einen Ladendieb aufspürt und ihn bis zum Eintreffen der Polizei festhält, erkennt das Molekül mit seiner F8-Untereinheit Krebszellen. Mit seinem TNF-Teil lockt es Killerzellen (cytotoxische T-Zellen) an. TNF ist ein Botenstoff des Immunsystems.

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Aus der Praxis

Viele Anwendungen, eine Lösung: Neue, frei konfigurierbare Signalisier- und Bedieneinheit ist universell für Reinräume und Labore einsetzbar

Überwachung von Raumkonditionen

In Reinraum- und Laborbereichen müssen Nutzer stets über die aktuellen Raumkonditionen informiert sein. Gewährleistet wird dies in der Regel durch Signalisierungseinheiten in den Türbereichen, die Aufschluss über verschiedene Parameter sowie deren Grenzwertverletzungen geben und auch eine Regulierung ermöglichen. SAUTER hat nun mit der FCCP 200 ein Interface zur Bedienung und Überwachung entwickelt, das nicht nur besonders einfach in der Handhabung ist, sondern im Gegensatz zu bisherigen Modellen auch universell in unterschiedlichen Anwendungen eingesetzt werden kann. Das dank Eco-Funktion besonders energieeffiziente Gerät wird in Kombination mit einem entsprechenden Raumcontroller oder Kompaktregler verwendet und ist mittels SAUTER Standard-Softwaretools frei konfigurierbar.

«Schon die kleinste Abweichung in den Raumbedingungen kann in Reinräumen oder Laboren negative Folgen haben. Ein falscher Raumdruck beispielsweise führt unter Umständen zur Kontamination von Produkten», erklärt Rolf Schulze von SAUTER Life Sciences. Um dies zu verhindern, werden für die Regelung und Überwachung dieser Räumlichkeiten – neben dem Raumdruck unter anderem auch hinsichtlich Temperatur und relativer Feuchte – Signalisier- und Bedieneinheiten eingesetzt. Während bisher für jeden Bereich ein eigenes Gerät verwendet werden musste, kann das neu entwickelte Interface FCCP 200 jedoch für unterschiedlichste Anwendungen genutzt werden. «In Kombination mit dem Raumcontroller EY-RC504 oder dem VAV-Kompaktregler von SAUTER eignet es sich nicht nur für die Raumdruck- oder Laborraum-, sondern auch für die Laborabzugsregelung», so Schulze. «Dazu werden die
notwendigen Funktionen auf Seiten des zugehörigen Controllers programmiert und/oder parametriert.»

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Aus der Forschung

Einzelne Zellen auf dem Präsentierteller

Je mehr Tumorzellen sich im Blut auf Wanderschaft befinden, desto größer die Gefahr einer Metastasenbildung. Im Blut zirkulierende Tumorzellen sind ein wichtiger Indikator dafür, ob und wie eine Therapie wirkt. Fraunhofer-Forscher haben jetzt einen Mikrolochchip entwickelt, der eine zuverlässige Identifizierung und Charakterisierung der Zellen ermöglicht – und das innerhalb von nur wenigen Minuten.

Mit dem herkömmlichen Analyseverfahren FACS (fluorescence-activated cell sorting) lässt sich die Anzahl der im Blut zirkulierenden Tumorzellen nur grob bestimmen. «Bei FACS werden die Zellen farblich markiert, sortiert und in verschiedenen Behältern gesammelt», erklärt Dr. Thomas Velten, dessen Team den neuen Mikrolochchip am Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik IBMT entwickelt hat. Das Problem: Die Anzahl der Farben für die Markierung ist begrenzt. «Irgendwann überlappen sie sich und man kann sie nicht mehr voneinander unterscheiden. Außerdem gibt es nicht für alle Tumorzellen gute Marker, daher werden sie mit FACS nicht erfasst.» Weiterhin lässt sich beim FACS ein Messergebnis nicht eindeutig einer bestimmten Zelle zuordnen, da der Auffangbehälter Tausende von Zellen enthält.

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Agenda

BioTech 2017

7. & 8. September 2017 in Wädenswil

BioTech 2017
Campus Grüental, ZHAW, Gebäude GA/Aula
8820 Wädenswil
www.biotech2017.ch

 

Die diesjährige Ausgabe der internationalen Tagung widmet sich dem Thema „Sensor Technology and Online Analytics to Enhance (Bio)Process Understanding“ und wird in Englisch abgehalten.

Auf dem Programm stehen unter anderem folgende Themen:

  • At-line process monitoring and control
  • Online biomass sensing
  • Sensors and biosensors in biotech applications
  • Visions and perspectives in bioprocess applications